Gemeinde Blankensee
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Gemeinde Blankensee (Mecklenburg Vorpommern)
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Rollenhagen

Rollenhagen - Ein kleiner Ort mit viel Natur, Entspannung und viel Geschichte
Direkt an einem der vielen Seen in Mecklenburg-Vorpommern gelegen, verspricht dieser Ort Idylle, Ruhe und Entspannung.
Obwohl es zu DDR-Zeiten aufgrund seiner abgelegenen Lage vernachlässigt wurde , blüht Rollenhagen immer mehr auf. Mittlerweile hat das Dorf ca. 60 Einwohner, darunter 15 Kinder und zeichnet sich durch ein friedliches Miteinander aus.
Neben "Schlafen im Heu" gibt es Ferienzimmer und ~wohnungen, die vor allem in der Hochsaison gerne genutzt werden.

Auch wenn Rollenhagen klein ist, so hat es sehr viel Geschichte aufzuweisen. Hier ein paar Eckdaten:
- 1310 erste urkundliche Erwähnung Rollenhagens in einer Urkunde des Klosters Wanzka

- Feldsteinkirche im 14. Jahrhundert erbaut, als erster Pfarrer wird 1312 Fredericus genannt

- 1379 Verkauf eines Rollenhagener Hofs mit dem Werder und 4 Morgen Acker an Jacob Ulow für 230 Wendische Mark

- 1637 Verwüstung des Dorfes durch einen Kriegssturm (30jähriger Krieg, 1618-1648)

- 1645 Wiederaufbau Rollenhagens durch Schulzensohn Peter Zinow aus Thurow und gleichzeitige Errichtung eines fürstlichen Meierhofes

- seit 1833 Pachtung des Rollenhagener Hofes durch die Familie Adolf Harras

- ca. 1875 Errichtung des Gutshauses (siebenachsiger Klinkerbau mit abgewalmten Satteldach und einer Nutzfläche von 530 Quadratmetern)

- 1930-1944 Pacht durch Max Schulz

- Juni 1942 Erwerb Rollenhagens durch Reichsleiter der NSDAP, Martin Bormann für 420 000 Reichsmark (insgesamt 457,25 ha mit Rödlin, Watzendorf und die Fischereien Wanzka und Rödlin)

- 1945 Einzug der Einheit 06634 der Roten Armee ins Herrenhaus sowie in fünf der 24 zum Gut gehörenden Gebäude

- 01.07.2002 Ausgliederung aus der ehemaligen Gemeinde Rödlin-Thurow und Angliederung an Gemeinde Blankensee

Neben dem Gutshaus ist auch die turmlose Feldsteinquaderkirche aus dem 14. Jahrhundert eine Sehenswürdigkeit. Auch hier seien einige Fakten genannt:

- Mauerstärke 1,25 m

- Backsteinverwendung (Format: 26x12,3x6 cm) an einigen Laibungen der Fenster und Blendnischen

- ursprünglich spitzbogig geschlossene Fenster mit gerader, schräger Laibung, vier an der Südseite, jeweils drei an der Nordseite und Ostseite; Priester- und Laienpforte an der Südseite sind heute sämtlich vermauert und durch größere Fenster aus moderner Zeit ersetzt

- an Südwand sind zwei Blendnischen mit Zwillingsspitzbogen auf verzierten Ziegelsteinen erhalten

- ehemals mit Sterbekammer an der Nordseite errichtet

- an der Westseite ein zweifach getrepptes Spitzbogenportal mit Türeinbau des 18. Jahrhunderts

- 1960 letzter Gottesdienst

- 1995 Entwidmung und Umbau zu einem privaten Wohngebäude

Wenn Sie noch mehr wissen wollen, besuchen Sie uns einfach!
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Quelle: Wolfgang Schmidt

 


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